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	<title>blog.photing.com &#187; text</title>
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		<title>die nadel im heuhaufen</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 10:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[text]]></category>

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		<description><![CDATA[immer wieder erreichen mich anfragen ob denn meine bilder die ich für diverse medien (nön, bikeboard.at, vereinshompages, mein eigener blog..) produziere nicht auch für private zwecke zu bekommen sind &#8211; meistens in der annahme dass dies gratis ginge, weil ich ja eh schon reichlich von meinen auftraggebern entlohnt wurde. meine antwort muss dazu momentan leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>immer wieder erreichen mich anfragen ob denn meine bilder die ich für diverse medien (nön, bikeboard.at, vereinshompages, mein eigener blog..) produziere nicht auch für private zwecke zu bekommen sind &#8211; meistens in der annahme dass dies gratis ginge, weil ich ja eh schon reichlich von meinen auftraggebern entlohnt wurde. meine antwort muss dazu momentan leider immer noch &#8220;nein&#8221; lauten.</p>
<p>ich bin berufsfotograf, und die qualität meiner bilder ist dementsprechend kein zufall sondern das resultat von investitionen, sowohl in ausbildung/erfahrung als auch in ausrüstung &#8211; und als unternehmer muss ich natürlich darauf achten diese ausgaben irgendwann auch wieder reinzubekommen.</p>
<p>leider ist es auch ein irrglaube dass ich für jeden job (gerade im sport-bereich) so gut bezahlt bekomme. schon gar nicht <strong>so</strong> gut dass ich damit neben dem fotografieren die bilder auch noch entsprechend verwalten könnte um sie bei jeder anfrage schnell und ohne aufwand zur hand zu haben.</p>
<p>für jeden einzelnen mag es nicht so aufwändig klingen dieses eine schöne bild von sich rauszusuchen und zu verschicken, aber ohne system ist es leider in summe ein ganz gewaltiger aufwand, denn jedes der bilder ist in mitten von hunderten anderen &#8220;begraben&#8221;. und auch wenn ihr gewillt seid etwas zu bezahlen müsste dies wahrscheinlich deutlich mehr sein als ihr vermutlich gerne ausgeben würdet für ein bild das nur für private zwecke verwendet werden soll &#8211; da natürlich aufgrund meines fehlenden angebotes auch die nachfrage sehr gering ist.</p>
<p>deshalb (momentan noch) leider nein, eine lösung dafür habe ich schon seit längerem in arbeit, nur kostet die umsetzung zeit &#8211; und leider auch geld..</p>
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		<title>über sinn und unsinn der gewerbeordnung für fotografen in österreich</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 14:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[geekery&tools]]></category>
		<category><![CDATA[text]]></category>

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		<description><![CDATA[(inspired by: http://bit.ly/73NLjA) gleich vorweg &#8211; ich halte das aktuelle system auch für alles andere als zeitgemäss.. mit einem grossen &#8220;aber&#8221;.. technisch hat sich die fotografie in den letzten jahren sehr schnell gewandelt &#8211; aus einem hobby das sich nur wenige leisten konnten und wollten und damit die praxis und erfahrung erlangen konnten auch &#8220;mehr&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(inspired by: <a href="http://bit.ly/73NLjA">http://bit.ly/73NLjA</a>)</p>
<p>gleich vorweg &#8211; ich halte das aktuelle system auch für alles andere als zeitgemäss.. mit einem grossen &#8220;aber&#8221;..</p>
<p>technisch hat sich die fotografie in den letzten jahren sehr schnell gewandelt &#8211; aus einem hobby das sich nur wenige leisten konnten und wollten und damit die praxis und erfahrung erlangen konnten auch &#8220;mehr&#8221; daraus zu machen wurde eine massenerscheinung.</p>
<p>*jeder* kann heute mit mehr oder weniger hohem finanziellem erstaufwand einsteigen und daraufhin unbegrenzte mengen an bildern schiessen, schnell lernen, sich entwickeln, wenns doch nix wird einfach wieder aussteigen &#8211; was noch vor wenigen jahren völlig undenkbar war: die grenzen zwischen amateur (kleinbild) und professionell (mittelformat) waren sehr klar von den investitionskosten her abgetrennt, *jede* belichtung kostete geld (und zeit) und der lernprozess war somit im vgl. zu heute &#8220;glacially slow&#8221;..</p>
<p>wer sich zu analogen zeiten zu einer fotografischen ausbildung entschloss lernte noch ein *handwerk*, nicht anders als das handwerk des tischlers dauerte es jahre um die fähigkeiten zu erlangen um verkaufbare qualität zu produzieren und einen gewaltigen investitionsaufwand um diese leistungen danach auch noch selbständig &#8211; als firma &#8211; zu vermarkten. die preise für diese leistungen waren deshalb ziemlich klar definiert, man musste seine investitionen reinbringen, man hatte materialkosten und den zeitaufwand &#8211; und nicht zuletzt eine jahrelange ausbildung, die durch den meistertitel bestätigt wurde. wer sich mal dafür entschieden hatte konnte nicht mehr ganz einfach was anderes machen.</p>
<p>fast forward 2010:<br />
investitionskosten? &#8211; den grossteil der ausrüstung haben mami und papi bezahlt..<br />
materialkosten? &#8211; gibts nicht mehr.<br />
zeitaufwand? &#8211; ist doch mein hobby, mach ich doch gerne..<br />
ausbildung? &#8211; ein paar monate hobby-praxis und etwas talent reichen um zumindest in spezialisierten gebieten halbwegs ansehnliches material herzuzeigen zu haben.<br />
nutzungsrechte? &#8211; kann man die runterladen?</p>
<p>ergebnis: eine unglaubliche schwemme an personen die eine leistung (die fotografie) mehr oder weniger qualitativ zu einem preis anbieten der einen ganzen berufsstand in gefahr bringt &#8211; oft nämlich gratis &#8211; und warum soll eine firma die sichs eigentlich leisten könnte (und von der dieser berufstand lebt) für einen fotografen bezahlen wenn sie doch einen mitarbeiter in der buchhaltung hat der das doch gerne macht, vielleicht nicht ganz so gut, aber wer sieht schon den unterschied, seine kamera hat genauso 12 megapixel..</p>
<p>wir heiraten: der lehrling der gärtnerin die den blumenschmuck macht fotografiert so gern, sie bietet das gleich im paketpreis für 300€ aufpreis an was bei einem *echten* fotografen 1500€ kosten würde &#8211; na klar, nehmen wir..</p>
<p>beim art-director eines grossen sportartikel-händlers des landes: mehrtägige katalogproduktion (actionfotos), 600€ tagessatz kann ich bieten &#8211; die leute rennen mir die türe ein die das um diesen preis machen würden.. aja und wir produzieren auch bilder für deutschland mit.. ..</p>
<p>ohne es zu merken zerstört also so diese grosse menge an &#8220;fotografen&#8221; die auf den markt drängt selbst den markt von dem sie eigentlich gerne leben würde. übertrieben gezeichnet wird es dann irgendwann den beruf des fotografen nicht mehr geben, weil keiner mehr dafür bezahlen will und sowieso alle bilder gratis sind bzw gemacht werden. wovon sollte dann ein fotogaf noch leben können? &#8211; und das ist ja schliesslich der sinn eines *berufs* &#8211; dass man davon leben kann.</p>
<p>und das ist/wäre meiner meinung nach der eigentliche sinn einer gewerbeordnung, eine filterung derer die es wirklich ernst meinen, und damit auch automatisch markt-konforme preise verlangen. dass die qualität dem entsprechend sein muss sollte eine selbstverständlichkeit sein &#8211; die aktuelle ausbildungs/prüfungsordnung finde ich allerdings dafür auch nicht als geeignet, da können leute &#8220;durchschlüpfen&#8221; die absolut *nichts* können, auf der anderen seite werden sehr gute leute ausgesperrt. mal ganz abgesehn von den &#8220;alteingesessenen&#8221; und oft technisch zurückgebliebenen.</p>
<p>zitate wie:</p>
<p>Jürg Christandl<br />
- diese ganzen zugangsbeschränkungen haben nur einen einzigen grund die *berufsfotografen* und ihr geschäft zu schützen.</p>
<p>hallte ich deshalb für etwas kurzsichtig. klar wollen es die &#8220;alten&#8221; noch irgendwie in die pension schaffen, aber für uns jüngere sollte der schutz des marktes im vordergrund stehn &#8211; ob das jetzt durch die innung oder selbstorganisierte vereinigungen (gibts im übrigen auch in amerika) passiert macht da meiner meinung nach nicht viel unterschied, aber erstere gibts halt schon, also warum nicht deren strukturen nutzen, es ist ja nicht so dass man nichts dafür geboten bekommt..</p>
<p>my2c,<br />
markus.</p>
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		<title>no more sportograf</title>
		<link>http://blog.photing.com/no-more-sportograf/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 12:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[sports]]></category>
		<category><![CDATA[sportograf]]></category>
		<category><![CDATA[text]]></category>
		<category><![CDATA[work]]></category>

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		<description><![CDATA[this in german for a change, as it mainly might concern local folks anyways. it&#8217;s about my cooperation (and why i ended it) with the event-photoservice sportograf in 2007/08 &#8211; which prove way less enjoyable than many, esp. their clients might have expected. die deutsche firma sportograf hat sich mit ihrem innovativem vertriebsmodell für teilnehmerfotos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>this in german for a change, as it mainly might concern local folks anyways. it&#8217;s about my cooperation (and why i ended it) with the event-photoservice <a href="http://www.sportograf.de">sportograf</a> in 2007/08 &#8211; which prove way less enjoyable than many, esp. their clients might have expected.</p>
<p><span id="more-275"></span></p>
<p>die deutsche firma sportograf hat sich mit ihrem innovativem vertriebsmodell für teilnehmerfotos von sportevents ja in den letzten jahren auch bei uns in österreich einen namen gemacht, woran ich (ganz objektiv gesehn) nicht unbeteiligt war &#8211; hab ich doch 2007/08 mit meinem team an fotografen fast alle mtb- und einige andere rennen in österreich abgewickelt, wie ich glaube immer in dem spirit und der qualität die die kunden mit der marke sportograf verbinden.</p>
<p>natürlich wurde ich im letzten jahr des öfteren gefragt warum ich aufgehört habe, bzw werden sich viele diese frage selbst beantwortet haben mit &#8220;es wird ihm halt zu wenig übrig geblieben sein&#8221;. was vereinfacht gesehn nicht unrichtig ist &#8211; nur war der hauptgrund für meinen ausstieg eigentlich die ursache für dieses &#8220;zu wenig&#8221; &#8211; und bei weitem komplexer..</p>
<p>ich war von beginn an eher misstrauisch gegenüber dem modell da mir die art wie sie ihr produkt dem endkunden verkaufen ein wenig &#8220;zu gut um wahr zu sein&#8221; erschien &#8211; sportlich und fair, so sind nicht nur die preise sondern auch das gesamtbild das sportograf nach aussen vermittelt, man ist sogar verleitet zu vergessen dass es eigentlich eine beinhart gewinnorientierte firma ist und kein verein selbstloser freaks. aber trotz aller bedenken liess ich mich auf das abenteuer sportograf ein, unter der bedingung aktiv an der entwicklung mitarbeiten zu dürfen und nicht nur ein einfacher bilder-lieferant zu sein.</p>
<p>bald schon war mir klar wo die stärken und schwächen dieses geschäftsmodells lagen, wie man profitabel arbeiten <em>könnte</em> &#8211; musste allerdings im laufe der zeit immer mehr feststellen dass ich auf subtile art von dieser rentablen zone ferngehalten wurde &#8211; und damit auch mein team. gleichzeitig wurden meine ideen und vorschläge um den weniger rentablen teil des geschäfts (der mir blieb) zu optimieren grossteils ignoriert, bzw. als nicht verfolgens<em>wert</em> eingestuft &#8211; auch klar &#8211; wozu sich mit den wenigen prozent die man beim kleinen teil des kuchens noch rausholen könnte abmühen, wenn man selbst doch sowieso über 90% davon vernascht..</p>
<p>für mich war dies immer mehr ein zeichen dass die fairness mit der diese firma bilder an ihre kunden verkauft leider dort auch schon wieder endet.</p>
<p>ich seh mich schon immer eher als handwerker, und wahrscheinlich kommt es daher dass für mich &#8220;profitables arbeiten&#8221; bedeutet hätte dass ich den eigentlichen &#8220;arbeitern&#8221; &#8211; den fotografen &#8211; das bezahlen kann was ihnen zusteht, fair und transparent nach leistung bewertet.</p>
<p>doch so wie ich es die beiden jahre erlebt habe ist sportograf viel mehr eine fabrik. die chefs dieser fabrik wollen keine handwerker, sie wollen roboter &#8211; maschinen die keine persönlichen ansprüche, rechte und ideen haben oder gar eine art gewerkschaft bilden könnten. maschinen die mit möglichst wenig und konstanten laufenden kosten maximalen gewinn produzieren, egal wie sehr sie belastet werden oder was sie leisten. meist sind es deshalb studenten &#8211; denen der wert ihrer arbeit und was diese fabrik daraus macht gar nicht bewusst ist.</p>
<p>auch muss man sich vor maschinen nicht rechtfertigen wenn denn mal irgendetwas nicht so klappt wie es sollte &#8211; und das passiert halt leider dadurch dass das system noch in der entwicklung steht immer wieder, so manche werden dies wohl auch schon als kunden zu spüren bekommen haben. über solche sachen wurde dann aber einfach nicht geredet, direkte anfragen dazu regelmässig ignoriert.</p>
<p>überhaupt war die zusammenarbeit alles andere als so wie es sich aussenstehende wahrscheinlich bei einer &#8220;fairen&#8221; firma vorstellen. es gab so gut wie keine kommunikation, e-mails wurden permanent ignoriert bzw. gingen in der völligen überforderung der beiden &#8220;chefs&#8221; unter, von mir eingebrachte ideen bzw angebote zur mithilfe auch ausserhalb des fotografischen wurden meistens mit ignoranz belohnt &#8211; ausser natürlich man konnte sich geld damit ersparen..</p>
<p>nachdem ich im jänner 2008 nochmal versuchte mich weiter einzubringen und dafür sogar nach aachen flog musste ich kurz darauf einsehen dass es sinnlos war. meine mithilfe an der vor ort geplanten &#8220;neuen&#8221; homepage war so gut wie umsonst, da bis heute kaum etwas davon umgesetzt wurde &#8211; der wille an den grundlegenden problemen des systems was zu ändern oder sie auch nur zu sehen hielt sich genauso in grenzen und die kommunikation wurde auch nach dem treffen wieder auf quasi null zurückgefahren.</p>
<p>auf meine ankündigung im juni 2008 dass ich im jahr 2009 nicht mehr zur verfügung stehen würde bekam ich bis heute &#8211; eineinhalb jahre später &#8211; keine antwort.. ..</p>
<p>rückblickend hab ich in den beiden jahren vieles gelernt, nicht nur fotografisches, sondern auch über menschen.</p>
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